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Fehmarnsundtunnel: Archäologen finden Spuren aus der Steinzeit

Sie arbeiten bei jedem Wind und Wetter: Die Archäologen vom Landesamt Schleswig-Holstein sind aktuell mit Ausgrabungen auf vier Flächen rund um den Fehmarnsund beschäftigt. Nachdem die Humusschicht abgetragen worden ist, kommt dort zutage, was ansonsten verborgen geblieben wäre, beispielsweise Siedlungsreste aus der Steinzeit: Feuerstellen, Faustkeile, Äxte und Keramiküberreste.
Insgesamt wurde das Archäologen-Team 95-mal fündig. Die Exponate können Aufschluss darüber geben, wie die Menschen vor rund 5000 Jahren gelebt haben. „Das Besondere ist der Fundzusammenhang auf Fehmarn. Befunde aus der Steinzeit sind dort praktisch nicht mehr vorhanden“, erklärt Dr. Andreas Selent vom Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein in einem TV-Beitrag (
VIDEO | Neue Fehmarnbeltquerung: Archäologen untersuchen Erdreich vor Baubeginn - SAT.1 REGIONAL (sat1regional.de) – externer Link, ggfs. nur zeitlich begrenzt abrufbar).  

Die Ausgrabungen gehören zu den vorbereitenden Maßnahmen, die schon frühzeitig vor dem Startschuss für die Bauarbeiten für die Fehmarnsundquerung stattfinden. Das Grabungsteam dokumentiert und katalogisiert alle Funde, damit keine Erkenntnisse verloren gehen. 

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