Schutz der Bodenbrüter bei Großenbrode

Die Rodungsarbeiten im Bereich der Großenbroder Aue (Abschnitt 5.2) sind erfolgreich abgeschlossen. Alle Bäume und Sträucher wurden entfernt und die Stumpen aus dem Boden gezogen. In Bereichen, in denen bestehende Leitungen verlaufen, bleiben die Stumpen zunächst im Boden und wurden auf Bodenhöhe ausgefräst.

Im nächsten Schritt geht es in Sachen Artenschutz voran: Im zukünftigen Baufeld (gerodeter Bereich und westlich davon) haben wir Holzpfähle mit Flatterband aufgestellt, damit hier keine Bodenbrüter wie das Rebhuhn nisten. Zudem werden wir in den kommenden Monaten regelmäßig Mäharbeiten durchführen, um die Fläche freizuhalten.

Auch nördlich der Tankstellen an der B207 bei Großenbrode haben wir zum Schutz der Bodenbrüter Holzpfähle mit Flatterband aufgestellt. Denn hier ist eine vorbereitende Maßnahme für die Fehmarnsundquerung geplant: Voraussichtlich ab dem Sommer 2026 (vorbehaltlich der Genehmigung) werden wir damit beginnen, einen Probedamm aufzuschütten. Damit untersuchen wir unter anderem das Bodensetzungsverhalten im Bereich der zukünftigen Anschlussstelle Großenbrode.

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