Deutsche Bahn schließt Kooperationsvereinbarung mit der Landwirtschaftskammer SH

Private Ökokontenbetreiber aus Ostholstein willkommen 

Die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein hat gemeinsam mit ihrem Partner, der Firma Fokus Forst, ein Absicherungsmodell für private Ökokonten entwickelt, das es der Deutschen Bahn ermöglicht, den für die Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung erforderlichen ökologischen Ausgleich gemeinsam mit privaten Flächeneigentümern zu schaffen.

Der kaufmännische Leiter der Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung, Jörg Weiße, sagt hierzu: „Das Modell der Landwirtschaftskammer bedeutet einen Durchbruch. Das Konzept ist stimmig, die Preise fair.“ Die Zusammenarbeit zwischen DB und Landwirtschaftskammer / Fokus Forst sei laut Weiße hervorragend gewesen. „Das Absicherungsmodell wurde vom Konzern abgenommen. Alle Erwartungen und Wünsche unsererseits sind hier berücksichtigt worden.“ Das neue Modell ermögliche es nun auch den Privatanbietern von Ökokonten in Ostholstein, sich einzubringen.

Eine Folge des Konzeptes sei die Einbindung der Unteren Naturschutzbehörde (UNB), eine Erhöhung der Transparenz, eine bessere Nachvollziehbarkeit des Handels wie auch eine Absicherung der Ökokonten im Falle einer Insolvenz des Flächeneigentümers. Die Landwirtschaftskammer SH ist dabei Ansprechpartner für die Ökokonteninhaber. Sie koordiniert die Verträge und verwaltet die Sicherungsbeträge, mit denen die notwendigen Pflegemaßnahmen über 30 Jahre abgesichert werden.

Projektleiter Bernd Homfeldt (li.) und Jörg Weiße unterzeichnen einen Vertrag für Ökopunkte

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