Neue Fehmarnsundquerung: ein Gewichtungsmodell für die Region

Die Planung der neuen Fehmarnsundquerung steuert auf einen ereignisreichen Tag zu: Am Donnerstag, 28. November, tagt nicht nur das Dialogforum ab 16.30 Uhr im Gewerbezentrum Oldenburg, sondern es kommt zuvor auch noch der Runde Tisch zu seiner zweiten Sitzung zusammen – und schließlich wird um 19.30 Uhr am Ende eines langen Tages im Großenbroder Meerhus die breite Öffentlichkeit über den aktuellen Stand der Planungen sowie Öffentlichkeitsbeteiligung informiert. Hintergrund dieses Termin-Dreiklangs: Es gibt viel zu besprechen.

So stellen die Vorhabenträger DB und LBV ihr Angebot zur Öffentlichkeitsbeteiligung vor: ein regionales Gewichtungsmodel. In diesem werden die vorrangigen Wünsche des Runden Tisches festgelegt. Heißt: Unter den 230 Kriterien, die in den Variantenentscheid einfließen, werden die besonders hoch gewichtet/bewertet, die der Region am wichtigsten sind. Das Ergebnis wird dann mit der genehmigungsrelevanten Gewichtung der Vorhabenträger verglichen. Gibt es Unterschiede im Ergebnis? Diese Betrachtung ist im jetzigen Stadium bedeutsam. Denn von den aktuell noch in der Betrachtung liegenden Varianten (Tunnel- und Brücken-Bauwerke) soll zum Jahreswechsel die eine gefunden werden, die am Ende die neue Sundquerung werden wird.

Das Team der Vorhabenträger arbeitet mit Blickrichtung 28. November im Akkord, um auch zur aktuellen Sundbrücke eine Aussage machen zu können: Weiternutzung oder doch Rückbau? Diese Frage zur Zukunft des Wahrzeichens am Sund beschäftigt vor allem die Region sowie die Touristen. Daher hat der Runde Tisch als Vertretung der Region nach dem ersten Arbeitstreffen auch eine Vielzahl an Fragen an die Vorhabenträger gestellt. Diese wurden beantwortet und werden am 28. November erneut transparent aufgegriffen und auf der Projektseite am 29. November veröffentlicht.

 



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