Vorplanungen zu einer neuen Fehmarnsundquerung: Baugrund wird untersucht

Baugrunduntersuchungen an Land und im Sund • Umweltbelange im Fokus • Beteiligung von Verbänden und TÖBs gestartet

(Hamburg) Im neuen Jahr starten weitere Untersuchungen für die Vorplanung einer neuen Fehmarnsundquerung. Die Umweltuntersuchungen im und rund um den Fehmarnsund laufen schon seit Anfang dieses Jahres. Im ersten Quartal 2017 werden weitere Grundlagen für die Variantenuntersuchung einer neuen Fehmarnsundquerung ermittelt. Bohrungen und Drucksondierungen geben Aufschluss über die Beschaffenheit des Baugrunds – sowohl an Land als auch im Wasser. Für die rund 85 Bohrungen und Drucksondierungen hat die Deutsche Bahn AG beim zuständigen Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (MELUR) eine Genehmigung für die Baugrunderkundungen eingereicht. Um alle Natur- und Umweltschutzbelange im Blick zu haben, beteiligt das MELUR die betroffenen Träger öffentlicher Belange und die Naturschutzverbände auf Basis des Erläuterungsberichtes und seinen Ausführungen zu Umwelt- und Naturschutzbelangen.

„Die Baugrunderkundungen im und am Fehmarnsund sind ein weiterer Baustein für die umfangreichen Untersuchungen und Vorplanungen der verschiedenen Varianten für eine neue Fehmarnsundquerung“, sagt Projektleiter Bernd Homfeldt, DB Netz AG. „So wissen wir zeitnah, auf welchen Grund wir setzen und bauen können.“

Die Baugrunduntersuchungen werden vermutlich bis Mitte 2017 andauern.

Zum Projekt
Die Deutsche Bahn AG wurde gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV SH) vom Bundesverkehrsministerium beauftragt, mögliche Varianten einer neuen Fehmarnsundquerung zu untersuchen. Die Planungen sind notwendig, da die bestehende Sundbrücke für die erwarteten Schienengüterverkehre nicht ausgelegt ist. 

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