Fehmarnsundquerung

Der Fehmarnsund trennt als schmale Wasserstraße die Insel Fehmarn vom Festland. Der Straßen- und Schienenverkehr von und nach Fehmarn verläuft aktuell über die etwa 960 Meter lange Sundbrücke. Sie wurde 1963 in Betrieb genommen und verfügt über zwei Fahrbahnen für Pkw und Lkw sowie eine eingleisige Bahnstrecke.

Quelle: DB Netz AG

Bereits in einem frühen Stadium der Planungen wurde klar, dass die Brücke mit den vorhandenen Kapazitäten den künftigen Anforderungen eines modernen Schienenverkehrs nicht mehr gerecht wird. Nach umfangreichen Voruntersuchungen und in Abstimmung mit den Bundes- und Landesbehörden wurden 2016 vier Konzepte europaweit zur Vorplanung ausgeschrieben. Alle Varianten beinhalten eine zweigleisige Bahntrasse und eine vierspurige Straßenverbindung und werden nun unabhängig und ergebnissoffen voneinander geplant:

  • Neubau einer kombinierten Brücke für Schiene und Straße
  • Neubau zweier getrennter Brücken
  • Neubau eines kombinierten Absenktunnels
  • Neubau eines Bohrtunnels mit mindestens vier Röhren

Bei jedem Konzept wird der Erhalt der Bestandsbrücke für den Straßenverkehr mit untersucht. Zentraler Punkt bei den Vorplanungen und eines der wichtigsten Kriterien bei der späteren Entscheidung ist die Umweltverträglichkeitsstudie. Sie untersucht jeweils die Auswirkungen auf Menschen, Tiere, Pflanzen, die biologische Vielfalt, Boden, Wasser, Luft, Klima, Landschaft, Kulturgüter, sonstige Sachgüter sowie die Wechselwirkung zwischen diesen Schutzgütern. Da die Untersuchungen aufgrund von rechtlichen Bestimmungen rund zwei Jahre andauern, werden die Ergebnisse der vier Vorplanungen 2018 erwartet.

Bei den Vorplanungen ebenso wie den Umweltuntersuchungen setzt die Bahn auf modernste Technik und wissenschaftliche Expertise, siehe dazu etwa folgende beiden Beiträge:

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