Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung: Dänische Entscheidung steht • Nächste Schritte der DB-Planung

Dänische Entscheidung steht • Nächste Schritte der DB-Planung

(Hamburg) Vergangene Woche wurde in Dänemark "grünes Licht" für die weiteren Schritte zum Bau des Fehmarnbelttunnels gegeben. Im Rahmen des 2008 zwischen dem Dänischen Königreich und Deutschland geschlossenen Staatsvertrags hat sich die Bundesrepublik verpflichtet, eine leistungsfähige und moderne Schienenanbindung zwischen Lübeck und dem Fehmarnbelttunnel auf Fehmarn zu bauen. Für die Planungen und den Bau dieser Schienenanbindung ist die Deutsche Bahn beauftragt worden.

"Mit dem Signal aus Dänemark können wir in weitere Abstimmungen und Detailplanungen mit allen Projektbeteiligten gehen", sagt Bernd Homfeldt, Projektleiter für die Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung von der DB Netz AG. Die Planungen auf dänischer Seite sollen jetzt sowohl für den Tunnel, als auch für die Schienenanbindung auf dänischer Seite konkretisiert werden. Ablaufs- und Betriebskonzepte für die Bauphasen werden nun erarbeitet.

"Wir kommen damit auch dem großen Wunsch der Region nach, die Bauab-läufe gemeinschaftlich zu betrachten und die Beeinträchtigungen während der Bauzeiten so gering wie möglich zu halten", sagt Bernd Homfeldt.

Aktuell erarbeiten die Bahn-Experten die Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die einzelnen Planfeststellungsabschnitte der Trasse zwischen Lübeck und Puttgarden. Dabei arbeiten die Planer auf Basis der Empfehlung des Landes Schleswig-Holstein, das gemeinsam mit der Region im Raumordnungs-verfahren eine überwiegende Neubautrasse empfohlen hat. Zu den derzeit stattfindenden Planungen gehören neben der Detailplanung für Brücken- und Ingenieurbauwerke auch vertiefende Bodenuntersuchungen, weitere Umwelt-kartierungen und archäologische Betrachtungen. In diesem Jahr erfolgen zudem zahlreiche Gespräche mit Grundstückseigentümern, die von den aktuellen Planungen betroffen sind. Abstimmungen mit Kommunen und Land zu Kreuzungsmaßnahmen werden ebenfalls im Rahmen der aktuellen Planungsphase geführt. Ziel ist es, Ende des Jahres mit dem ersten Planfeststellungsabschnitt in das offizielle Genehmigungs- und Beteiligungsverfahren zu gehen.

"Wir werden dieses Jahr noch intensiver für Fragen und Bedenken in der Region ansprechbar sein. Jetzt gilt es, sich nicht mehr in Diskussionen um das "Ob" zu verlieren, sondern gemeinsam das "Wie" zu erarbeiten und Kompromisse zwischen vielen verschiedenen Interessen zu finden", sagt Bernd Homfeldt.

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