Erschütterungsschutz

Erschütterungen, wie sie für den Menschen in der Nähe einer Eisenbahnstrecke wahrnehmbar sind, gehören zu den Immissionen, die im Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) ausdrücklich erwähnt werden.

Jedoch enthält das Gesetz keine Regelungen, die Grenzwerte für Immissionen an Eisenbahnverkehrswegen (also Erschütterungen oder sekundären Luftschall) festlegen oder Beurteilungsverfahren vorgeben. Daher nimmt die Deutsche Bahn bei ihren Untersuchungen die spezifische Norm für „Erschütterungen im Baurecht“ als Ausgangspunkt.

Im Rahmen der Planungen zur Schienenanbindung an die Feste Fehmarnbeltquerung wurden zunächst die Erschütterungen, die aus der bestehenden Anlage hervorgehen, gemessen. Im zweiten Schritt folgten Prognose und Beurteilung derjenigen Änderungen, die für die unterschiedlichen Trassenvarianten zu erwarten wären.

Wie entstehen Erschütterungen?

Fahrende Züge erzeugen mechanische Schwingungen, die entweder als Körperschall über das Erdreich oder aber als Luftschall übertragen werden. Der Körperschall, der mit zunehmendem Abstand abnimmt, breitet sich im Erdreich wellenförmig aus und kann sich von dort über das Fundament in ein Gebäude übertragen. Im Gebäude können durch die Wellen des Körperschalls Schwingungen auftreten, die wiederum Wände und Decken in ihren Resonanzen anregen. Dieses Vibrieren kann der Mensch über den Tastsinn wahrnehmen. Werden durch die Schwingungen der Decken und Wände hörbare Schallwellen erzeugt, spricht man vom so genanntem "sekundären Luftschall". Auch wenn eine Beschädigung von Mauerwerk und Putz auch bei Gebäuden, die sehr dicht an einer Bahnstrecke stehen, ausgeschlossen ist, versucht die Bahn, die Belastungen durch Erschütterungen möglichst gering zu halten.

DB Zug Simulator

Das Umweltspiel „DB Zug Simulator“ für Handy, Tablet und PC zeigt, wie die energieeffiziente Fahrweise beim Zugfahren funktioniert. Das Ziel für Sie als Lokführer im virtuellen Zug: pünktlich ankommen und möglichst viel Energie einsparen!  


Wir verwenden Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten (Mehr Informationen).
Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie bitte der Cookie-Nutzung zu. Ich stimme zu.

Für die volle Funktionsfähigkeit und eine fehlerfreie Darstellung der Website verwenden Sie bitte Microsoft Internet Explorer Version 10 oder höher oder eine aktuelle Version von Mozilla Firefox, Google Chrome, Safari oder Opera.